Mit der »Reihe zur zeitgenössischen Vortragskunst« laden wir im Oktober und November 2021 acht junge Positionen aus dem deutschsprachigen und ex-jugoslawischen Raum nach Köln ein. In Essay-Performances, Choreografien des Denkens und Kartenlese-Praktiken bietet die Vortragskunst alternative und spekulative Perspektiven auf bekannte und unbekannte Gebiete des Wissens und durchquert das Dark Net, den Kunstmarkt, Heilpraktiken oder die Lehre der Sophisten.
Die in der Reihe präsentierten Arbeiten beziehen sich formal durchaus auf die ›Tradition‹ der Lecture-Performance, ob sie das Format, das sich in den Nullerjahren zum populären Genre entwickelt hat, fortführen oder herausfordern, bleibt offen. Sie machen sich Strategien des Hackens oder der Trickserei zu eigen und stiften vielfältige diskursive Verhältnisse. Die so verstandene Vortragskunst bietet etwas an, das wir eher als Ko-Kreation des Wissens als seine Produktion verstehen.
In diesem Sinne möchten wir den schillernden Titel der Reihe in seiner Mehrdeutigkeit ausspielen — Vortragskunst meint sowohl die Kunst des Vortragens, den Vortrag als Kunstform, den kunstvollen Vortrag als auch die vorgetragene Kunst. Die Reihe wird kuratiert von Helen Brecht, Nina Gojić, Jascha Sommer und Zrinka Užbinec.
7.10. 
 
Temporary Gallery
19:00

Jacob Bussmann 

Sophisticated Songs
20:00

Eröffnung

20:30

Tanja Šljivar & Tamara Antonijević 

The Hag Theory & How to Spin an Endometrium


Christuskirche
21:30

Jessika Khazrik 

pharmaKopOeia

28.10.

Glasmoog
10:00 / 13:00 / 16:00

Adrijana Gvozdenović

7 anxieties and the world

19:00

ScriptedReality

Die Stadt mit der Zunge betreteN

20:30

Adrijana Gvozdenović

Some anxieties in the art of lecture

25.—26.11.

Kunsthafen
25.11. 19:00

Dunja Crnjanski & Frosina Dimovska

Taking Time

25.11. 21.00

Kiran Kumār

Epistolary Ancestries

26.11. 11:00

The Best Symposium

26.11. 15:00

Najbolja

The BesT

PROJEKTE

Jacob Bussmann: Sophisticated Songs (DEu)

Dass etwas ist und zugleich nicht ist, ist dem Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch zufolge ein logischer Fehler. Die Sophisten haben dies zwar nicht widerlegt, waren aber stetig mit dem Weichmachen und der Infragestellung von Widersprüchen befasst. Sie sträubten sich gegen die vermeintlichen Zwänge der Logik und wurden abschätzig mit Pflanzen verglichen, die wirr und unverständlich reden. 2400 Jahre später unterziehen Jacob Bussmann, Rahel Kesselring und Henrike Kohpeiß die Texte der Sophisten einer musikalischen Relektüre.

Jacob Bussmann lebt in Frankfurt/M und arbeitet als Musiker und Performer. Er erhielt seine musikalische Ausbildung in Frankfurt und Helsinki und studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Er arbeitet in unterschiedlichen Konstellationen in Theater, Musik und Performance. Mit Rahel Kesselring, Henrike Kohpeiß und Hanna Steinmair entstanden die Konzert-Performances »Sophisticated Songs«, »Sceptical Birds« und »Panic Noon«.

 


Tanja Šljivar & Tamara Antonijević: The Hag Theory & How to Spin an Endometrium (ENg)

»The Hag« ist weder Großmutter noch Hexe. »The Hag« ist einfach da und hängt herum. Die Endometriose ist auch einfach da und bleibt. In einer Lese-Performance entfachen Tamara Antonijević und Tanja Šljivars endometriotischen Superkräfte und verbündet sich mit den Hags dieser Welt. Die Arbeit entstand als Auseinandersetzung mit Praktiken der Wahrsagerei in Zusammenarbeit mit der Kunstplattform Björnsonova.

Tanja Šljivar lebt und arbeitet als Autorin und Dramatikerin in Belgrad. In ihren Arbeiten befragt sie die Funktion und Position von Texten in verschiedenen Medien, Formaten und Repräsentationssystemen. Tamara Antonijević untersucht Texte hinsichtlich ihrer Rolle in kollaborativen Prozessen. Sie lebt und arbeitet als Autorin, Dramaturgin und Kollaborator*in im Theater, Performance und der bildenden Kunst in Berlin.  



Jessika Khazrik: A Body So Close: قرابادين Pharmakopoeia (ENg)
Quadrophonische Essay-Performance mit Video



» قرابادين Pharmakopoeia« entspringt aus unserer ›post-coronalen‹ und ewigen Suche nach Heilung. »قرابادي  Pharmakopoeia« ist ein langfristig angelegtes musikbasiertes und hypermediales Forschungsprojekt, das die Verbindung zwischen Medien und Hypermedien untersucht. Von kombinatorischen Praktiken der Medizin, der Musik und der Magie inspiriert, erprobt »قرابادين Pharmakopoeia« einen interdisziplinären, Jahrtausende durchquerenden und offenen Zugriff auf Wissen. Sie legt dabei aufkommende Wissens- und Erfahrungssysteme frei und unterzieht sie einem Prozess der Entmystifizierung. Das Projekt entstand Anfang 2021 in Form einer Serie von sieben ›hyper-video anti-ads‹ und umfasst mittlerweile sieben Scores, Texte, Radio-Gespräche, eine drei Meter lange stenoganografischen Schriftrolle, sowie das Vorwort zu einem ›trans-millennialem‹ Kompendium zur Heilung.

Jessika Khazrik lebt und arbeitet zwischen Beirut und Berlin. Ihre indisziplinäre künstlerische Praxis führt zu Kompositionen, bildender Kunst, zur Entwicklung von Maschinen, Performances - in der Auseinandersetzung mit Wissenspraktiken wie der Ökotoxikologie oder der Kryptografie. Jessika Khazrik studierte Linguistik und Theater an Lebanese University und Kunst, Kultur und Technologie am MIT. Es folgten Stipendien am Ashkal Alwan, der Digital Earth und an der HfK Bremen. Ihre Arbeiten wurden u. a. in der Kunsthalle Wien, im Haus der Kulturen der Welt, im Museum für Moderne Kunst Warschau, in der Arab Image Foundation und im Times Museum Guangzhou gezeigt. Sie arbeitet in verschiedenen kollaborativen Zusammenhängen und legt als DJ unter verschiedenen Namen auf.



Temporary Gallery
Zentrum für zeitgenössische Kunst e.V.
Mauritiuswall 35
50676 Köln
temporarygallery.org

Christuskirche
Dorothee-Sölle-Platz 1
50672 Köln





Adrijana Gvozdenović: 7 anxieties and the world (ENg)
10:00 / 13:00 / 16:00 Karten-Lese-Sessions
20:30  Some anxieties in the art of lecture


In »7 anxieties and the world« lädt die kroatische Künstlerin Adrijana Gvozdenović zu Karten-Lese-Sessions ein. Die Karten-basierte Gesprächspraxis entstand 2019 und macht die Begierden, Zweifel und Ängste von Kunstschaffenden zum Gegenstand der Auseinandersetzung. Ausgehend von fragilen Zuständen, die wir zu bezwingen erlernt haben, unternimmt die Arbeit den Versuch, andere mögliche Beziehungen und Positionierungen zum eigenen Kunstschaffen auszutesten und einzuüben. Für die »Reihe zur zeitgenössischen Vortragskunst« lädt Ardijana jeweils drei Verbündete zu intimen Karten-Lese-Sessions ein. Das Gespräch um 20:30 Uhr ist öffentlich. Anmeldungen für die Karten-Leses-Sessions per Mail über: mail@vkunst.eu

Die montenegrische Künstlerin Adrijana Gvozdenovic interessiert sich für widerständige Strategien von Künstler*innen gegenüber (selbst-)institutionalisierten Strukturen. Sie schafft für Künstler*innen und Denker*innen Räume des Austausches und Spielräume für die Öffentlichmachung der eigenen künstlerischen Arbeit und Forschung. Adrijana Gvozdenovic ist daran interessiert, die Widersprüchlichkeit zwischen Praxis und Theorie, Theorie und Bekenntnis, Dokumentation und Produktion und zwischen künstlerischen und kuratorischen Austausch und Kunstformat aufrechtzuhalten.



Die Stadt mit der Zunge betreten (DEu)
Lecture-Performance von ScriptedReality


Man kann einen Ort mit den Füßen und mit der Zunge betreten, sagt McKenzie Wark in ihrem Buch über Computerspiele. Diesen Satz nehmen ScriptedReality als Ausgangspunkt für eine Reihe von Lecture-Performances, die mit der Zunge und den Füßen der Materialität und Immaterialität der Stadt nachspüren, die immer mehr von einem Geflecht unsichtbarer Texte durchzogen ist. Die Lectures beschäftigen sich mit Bildern, die, wie im Fall der Neuen Frankfurter Altstadt, ihre eigene architektonische Reproduktion erzwingen. Sie folgen den Linien, die wir auf den Karten der Stadt hinterlassen, zu Netzen verdichtet, die die Gesichtserkennung auf die Gesichter der Passant*innen tätowiert. Die Lectures bewegen sich durch die Stapel von Infrastrukturen, zu denen die Stadt sich vervielfältigt hat und in denen wir versuchen, die Füße auf den verflüssigten Boden des Anthropozäns zu bekommen. Und sie nehmen Kontakt auf zu Ping-Geistern, die in der Interferenz zwischen Layern entstehen, in den Resten, die auf den Karten nicht zu finden sind. Es entsteht eine Architektur aus Erzählungen, in und mit denen ScriptedReality, angelehnt an situationistische Techniken, die Idee der ›Psychoarchitekturen‹ überprüft.

ScriptedReality ist eine Künstler*innengruppe, die seit 2014 vor allem in Frankfurt und Gießen verortet ist. In ihrer Anfangszeit beschäftigten sich die Arbeiten der Gruppe mit der Performativität von Scores und Schrift; spätestens seit 2016 entwickelte ScriptedReality eine künstlerische Praxis, die sich besonders mit der Welt bildenden und transformierenden Kraft von Fiktionen auseinandersetzt. Im Rückgriff auf Strategien der Science-Fiction, auf Scores, Spiele und partizipative Formen entstehen Formate in denen in kollektiven Prozessen die Entstehung von Welt erlebt werden kann. In essayistischen Arbeiten nutzt die Gruppe Fiktionalisierung als Strategie spekulativer und überraschender Sinnproduktion und eines unreinen Denkens, in dem Gedanken Körper erhalten und mit anderen Wesen interagieren.



Glasmoog
Raum für Kunst & Diskurs
Filzengraben 2
50676 Köln
khm.de/glasmoog








Dunja Crnjanski & Frosina Dimovska: Taking Time (ENg)

Das »Taking Time Project« ist das künstlerisch-wissenschaftliche Forschungsprojekt von Dunja Crnjanski und Frosina Dimovska. Die serbischen Künstlerinnen setzen sich in ihrem prozessorientierten Projekt mit Arbeitsbedingungen, Zeitregimen und der Autorschaft von Künstler*innen auseinander. In partizipatorischen Performance-Formaten teilen sie das »Taking Time« Glossar* mit dem Publikum und laden es ein, das Glossar weiterzuschreiben. In der Glossar-Arbeit entstehen Begegnungen von flüchtiger Konstellation und Dauer. Die Arbeit entstand aus dem Bedürfnis heraus, Situationen und Begriffe schriftlich zu fixieren, die uns erlauben, uns als Individuen und Gemeinschaften im Verhältnis zu Zeit- und Raumstrukturen und Produktionsverhältnissen zu setzen.

*inspiriert durch den »Speculative Glossary«, veröffentlicht in Maska: the Performing Arts Journal

Dunja Crnjanski und Frosina Dimovska leben und arbeiten in Novi Sad, Serbien. In ihrer künstlerische und aktivistische Arbeit schaffen sie selbstorganisierte Räume für autodidaktisches Arbeiten in der Tanz- und Performance-Szene in Novi Sad. Sie sind Teil des Pokretnica Kollektivs und Mitbegründerinnen der Plattform Practicable – platform for contemporary art and culture. Sie sind Ko-Kuratorinnen und Ko-Organisatorinnen des Pokretnica festival of contemporary dance and performance, und Teil der Per.Art Organisation, die die Arbeit von Künstler*innen mit und ohne geistige Beeinträchtigung fördert.
 



Kiran Kumār: Epistolary Ancestries (ENg)   

»Epistolary Ancestries« (2016-2021) erprobt eine künstlerische Form der Ahnenforschung, die durch das Schreiben von Notizen, Essays und Briefen entwickelt und reflektiert wird. Vom Tanz, von einer Vielzahl von Notizen (Wörter, Tänzen, Bilder, Lieder) ausgehend, entwirft sie essayistische Konstellationen und artikuliert sich in Form von Briefen an bereits Verstorbene. In den daraus entstandenen neun Essays denkt Kiran Kumār Tanz im Verhältnis zu vielfältigen Kontexten: künstlerische (Re-)Formierung, kulturelle Identifikation, feministische Moderne, Fabulation & Historiografie, Strategien der Dekolonisation, und kritischer Szientismus. Für die Vortragskunst arrangiert Kiran Kumār Exzerpte aus der Serie der Brief-Essays. Er nähert sich seiner eigenen Forschung aus einer nach innen gewandten Perspektive, veräußert in Worten, Klängen, Bildern und Tänz.

Kiran Kumār arbeitet international als Künstler, Wissenschaftler und Autor. In seiner Arbeit erforscht er das Verstehen des Körper-Geist-Komplexes durch eine künstlerische Praxis, die sich der Mittel des Tanzes, der Wissenschaft und des Spi/Rituellen bedient. Von der somatischen Praxis des Haṭha-Yoga und des traditionellen indischen Tempeltanzes ausgehend, entwickelt Kumār eine kritische, konzeptionelle und künstlerische Untersuchung der vormodernen indischen Kosmologien. Kumār studierte Maschinenbau an der National University of Singapore, darauf folgten das Studium der Medienkunst an der City University of Hong Kong und Tanz am HZT Berlin. Derzeit ist Kumār Stipendiat der Akademie für Theater und Digitalität.
 

The Best Symposium (DEu/ ENg)
(Akteur*innen werden noch bekannt gegeben)

Im ›besten Symposium‹ kommen wir zusammen, um auszuwerten, was sich der Auswertbarkeit entzieht. Welche Wissensgegenstände und Wissenspraktiken haben sich formiert, was bleibt und kann weitergegeben werden? Sechs Akteur*innen haben die Vortragskunst begleitet, Notizen gemacht und präsentieren ihre Aufzeichnungen in Grafiken, Texten, Raumordnungen und Performances. Zudem haben wir zwei Gäste eingeladen, die mit uns zusammen über die Reihe und ihre eigene Vortragspraxis diskutieren. Wir laden alle Interessierten an den runden Tisch im Kunsthafen, in Person oder digital. Anmeldungen per Mail über: mail@vkunst.eu




Najbolja/ The Best (ENg)

»Wo seht ihr euch in fünf Jahren von heute aus gerechnet?« »Gemeinsam performend am 26. November im Kunsthafen in Köln.« »Aber das ist in sechs Jahren von heute aus gerechnet.« »Fast sieben.« Im Überspringen der Grenzen von Zeit, Raumes und Wahrnehmung eilt »The Best« der Zukunft entgegen gleich einem immersiven Medienerlebnis auf multiplen Plattformen, das von einem Server mit 64-Kern-Prozessor betrieben wird, der eine hyperrealistische virtuelle 4D-Umgebung erzeugt. Kurzum, dass Google Eure E-Mails liest, ist eine Form der Kollektivität.

Sie wurde mehrfach geboren, vorzugsweise in Vukovar, Zagreb, Zagreb und Zagreb. Sie zeigte sich in Zagreb, Zagreb, online, in Skopje und dann wieder in Zagreb. Diesen Sommer kam Sie dorthin zurück, wo Sie begonnen hatte. Sie hatte sich eine Auszeit genommen, um reich zu werden, aber jetzt ist Sie zurück. Manch eine sagt, man kann Sie beim Wandern in den Bergen von Samobor antreffen. Sie ist eine prekäre Arbeiterin. 


Kunsthafen im Rhenania
Bayenstraße 28
50678 Köln
kunsthafen.com

DAS TEAM

Helen Brecht ist textbasierte Künstlerin und Wissenschaftlerin. Sie schreibt sie poetisch-wissenschaftliche Texte für performative Lesungen, das Theater und (STRICH) Komposition und Sound Art. Ihre Lecture Performances zeigte sie u.a. im ArtLab im Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik Frankfurt und auf der GTW-Konferenz im Mousonturm Frankfurt. Brecht studiert/e an der Kunsthochschule für Medien Köln (Diplom 2, Literarisches Schreiben), am Gießener Institut für Theaterwissenschaft (MA), »Performance Dramaturgy« an der Kunstakademie Zagreb (MA) und am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft (BA). Derzeit arbeitet SIE als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft an der RUB und freischaffend als Dramaturgin und als Programmgestalterin.
Jascha Sommer arbeitet als Performance- und Medienkünstler sowie als Programmgestalter und Künstlerischer Leiter für Veranstaltungsreihen, Festivals und Akademien (Cheers for Fears, Impulse Theater Festival, Insert Female Artist Festival u.a.). Darüber hinaus ist Jascha Sommer als Dramaturg tätig und gibt Workshops und Seminare (Theaterwissenschaft Bochum, Folkwang Universität der Künste, Bergische Universität Wuppertal). Er studierte Theater- und Literaturwissenschaft sowie Szenische Forschung am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und der Université Paris X sowie Mediale Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln.
Nina Gojić lebt in Zagreb und arbeitet als Dramaturgin für die freie Performance-Szene. Sie arbeitet im Tanz, devised theater und transdisziplinären Kontexten. Gojić schreibt Text für und über Performances und denkt über ›Schreiben‹ als Performance nach. Sie schreibt auch Briefe. In kollaborativen Kontexten entwickelt sie forschungs- und prozessorientierte Formate und Kuriositäten. Nina Gojić studierte »International Performance Research« an der Universität Amsterdam und Warwick und »Performance Dramaturgie« an der Universität Zagreb. Sie war Teil der Redaktion von Frakcija, einer Zeitschrift für Performance Art in Zagreb, und ist derzeit Mitglied des Redaktionsausschusses des Tanzjournals Movements. Außerdem ist sie Mitglied des Vorstands der »Croatian Screenwriters and Playwrights Guild« und der »Keep Dance Autonomous Initiative«.

Zrinka Užbinec ist Choreographin und Tänzerin. Sie ist Mitglied des Performance-Kollektivs BADco. und war eine der Koordinator*innen von Experimental Free Scene (ekscena), einer unabhängigen Organisation der Förderung des zeitgenössischen Tanzes und Performance Art in Zagreb. Sie lebt und arbeitet zwischen Zagreb und Berlin, was ihre künstlerischen, wirtschaftlichen und emotionalen Beziehungen unausweichlich beeinflusst. Sie studierte den MA Choreographie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und hat einen Abschluss der Wirtschaftsfakultät der Universität Zagreb.
Projekt von




Brecht & Sommer

Kontakt: mail@vkunst.eu

Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis. Die Registrierung erfolgt vor Ort. Bitte kommt getestet, geimpft oder genesen.


In Kooperation mit



         



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